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  • Charakteristika der Herzschlagfolge zur frühzeitigen Erkennung von Infektionen bei kritisch kranken Patienten

    April 2017 | J Clin Monit Comput.

    Im Rahmen einer prospektiven Beobachtungsstudie an der chirurgischen und an der internistischen Intensivstation des UZ Leuven in Belgien wurde die Hypothese aufgestellt, dass infizierte Intensivstationspatienten auf der Grundlage von dynamischen Eigenschaften des Serum-Cytokin-Spiegels und der Herzschlagfolge von nicht-infizierten Intensivstationspatienten unterschieden werden können. Die Autoren verwendeten einfache Metriken, um diese Schlagfolgen zu quantifizieren und eine präzise Klassifizierung der infizierten Patienten zu erzielen. Die Herzfrequenzmessungen wurden in Metavision gespeichert. Die Autoren stellten fest, dass die Herzfrequenz in jenen Fällen ein besser geeigneter Marker für Infektionen zu sein scheint als über Cytokin-Zeitreihen erfasste Informationen, in denen das genaue Stadium der Infektion nicht bekannt ist. Sie empfehlen, dass der prädiktive Wert von (kostspieligen) Biomarkern stets gegen die routinemäßig überwachten Daten abgewogen und dass von diesen Biomarkern ein nachweislicher Mehrwert erwartet werden sollte.

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  • Auswirkungen einer zielgerichteten Therapie auf das Behandlungsergebnis nach ösophagealen Eingriffen: Eine Studie zur Qualitätsverbesserung

    März 2017 | PLoS One

    Im Zuge einer Studie zur Qualitätsverbesserung, die am Academic Medical Center in den Niederlanden durchgeführt wurde, wurde untersucht, ob eine zielgerichtete Therapie (engl. „Goal-Directed Therapy“, kurz GDT), die mittels Schlagvolumen gesteuert wurde, zu einer Verbesserung der postoperativen Behandlungsergebnisse bei Patienten führt, die sich einem ösophagealen Eingriff unterziehen. Die Autoren initiierten ein Programm zur Qualitätsverbesserung, die eine GDT als neuen Standard der Versorgung für alle Patienten zugrunde legt, die sich an ihrer Einrichtung einem ösophagealen Operationen unterziehen. Patientencharakteristika, Operationsergebnisse und onkologische Ergebnisse wurden prospektiv über das Patientendaten-Managementsystem (PDMS) von MetaVision erfasst. Die Autoren stellten fest, dass die Umsetzung der GDT während einer Ösophagektomie nicht zu einer Reduzierung der Gesamtmorbidität, Mortalität und der Dauer des Krankenhausaufenthalts führte, in der GDT-Gruppe jedoch eine geringere Anzahl an Pneumonien und mediastinalen Abszessen, ein geringerer Anteil von Patienten mit einem Aufenthalt auf der Intensivstation von über 48 Stunden sowie ein niedrigerer Flüssigkeitshaushalt zu beobachten waren. Angesichts dieser Ergebnisse gehen die Autoren davon aus, dass umfassendere (randomisierte) Studien notwendig sind, um die möglichen Vorteile mit einer höheren Zuverlässigkeit aufzuzeigen, und sie weisen darauf hin, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen von GDT noch nicht feststehen.

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  • Veränderungen der Lebensqualität nach elektiven Eingriffen: Beobachtungsstudie zum Vergleich zweier Maßzahlen

    März 2017 | Qual Life Res

    Gegenstand einer am Barnes Jewish Hospital durchgeführten prospektiven empirischen Kohortenstudie war der Vergleich der Veränderung einer validierten Maßzahl zur Beurteilung der Lebensqualität (VR-12) nach elektiven Eingriffen mit einer Maßzahl zur umfassenden Beurteilung. Im Rahmen der Studie wurde zudem die minimale klinisch relevante Veränderung („Minimum Clinically Important Difference“, MCID) in Bezug auf die Veränderung der Lebensqualität nach VR-12 bemessen und der Versuch unternommen, Veränderungen auf der Grundlage von chirurgischen Fachdisziplinen zu beschreiben. Die chirurgischen Fachdisziplinen und sämtliche andere Variablen wurden aus Metavision abgerufen. Die Ergebnisse zeigten, dass bei beiden Methoden zur Bewertung der Lebensqualität nur wenige Übereinstimmungen gegeben waren. Die Autoren der Studie folgern daraus, dass Kliniker ein Instrument auf der Grundlage ihrer individuellen Ziele auswählen sollten, wobei sie die MCID für den VC-12 mit 2,5 Punkten ansetzen. Sie empfehlen, den Unterschied bei den Veränderungen hinsichtlich der Lebensqualität in den verschiedenen chirurgischen Fachdisziplinen durch zukünftige Studien zu bestätigen und die Gründe für diese Unterschiede zu untersuchen.

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  • Prävention von Hypoxämie im Rahmen von Apnoe-Tests: Eine vergleichende Untersuchung der Sauerstoffinsufflation und der Atemunterstützung mit kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck

    Februar 2017 | Neurocrit Care.

    In städtischen Zentren in der Provinz Alberta wurde eine multizentrische, populationsbasierte Kohortenstudie zu aufeinanderfolgenden Apnoe-Tests durchgeführt, um einen Vergleich zwischen dem herkömmlichen Sauerstoffinsufflationskatheterverfahren (O2-Insufflation) und dem Einsatz eines Beatmungsbeutels mit Ventil zur Erzeugung eines kontinuierlichen positiven Atemwegsdrucks (CPAP-Ventil) anzustellen. Das klinische Informationssystem MetaVision, das auf Intensivstationen in der gesamten Provinz Alberta Einsatz findet, wurde verwendet, um aufeinanderfolgende, seit Einführung des klinischen Informationssystems im Zeitraum von 2012-2013 in Calgary und seit Mitte 2014 in Edmonton durchgeführte Apnoe-Tests zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigten, dass Schlafapnoe Tests mit beiden im Rahmen der Studie untersuchten Methoden, einschließlich des in maßgeblichen Leitlinien empfohlenen O2-Katheterverfahrens, auf sichere Weise durchgeführt werden können. Im Gegensatz zu einigen früheren Untersuchungen konnte diese Studie die Überlegenheit von mit einem CPAP-Ventil durchgeführten Apnoe-Tests nicht bestätigen. Die Autoren kommen zu den folgenden Schlussfolgerungen: „Wir sind der Ansicht, dass Ärzte in festen Abständen von 3-5 Minuten regelmäßige Kontrollen der arteriellen Blutgase (ABGs) durchführen sollten, um eine schwere respiratorische Azidose zu vermeiden, und den Apnoe-Test sofort beenden sollten, sobald anerkannte Hirntodkriterien erfüllt sind, um einen Beitrag zur Verhinderung signifikanter hämodynamischer Komplikationen zu leisten. Bei Einsatz des O2-Katheterverfahrens kann die Begrenzung der Durchflussmenge auf nicht mehr als 6-8 L/min das Risiko eines Pneumothorax minimieren und eine Kohlendioxidelimination (CO2-Elimination) vermeiden, die den Anstieg des arteriellen Kohlendioxid-Partialdrucks (PCO2) bei einigen Patienten gegebenenfalls verlangsamen könnte.“

     

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  • Einhaltung eines vom Pflegepersonal gesteuerten Ernährungsprotokolls auf einer pädiatrischen Intensivstation

    Februar 2017 | JPEN J Parenter Enteral Nutr.

    Eine bei den Alberta Health Services durchgeführte prospektive Kohortenstudie im Rahmen eines Audits hatte zum Ziel, aufzuzeigen, inwieweit ein vom Pflegepersonal gesteuertes Ernährungsprotokoll auf einer pädiatrischen Intensivstation in einem Krankenhaus der Tertiärversorgung in Kanada eingehalten wurde, sowie die Gründe für die Nichteinhaltung zu identifizieren. Dabei bestand ein sekundäres Ziel darin, sowohl die durchschnittliche Zeit (in Stunden), die die Patienten ohne jegliche Form der Nahrungsaufnahme verbrachten, als auch die Gründe für Unterbrechungen der Ernährungsunterstützung zu bestimmen. Soweit den Autoren bekannt ist, ist dies die erste Studie, die die Ursachen für die Nichteinhaltung eines Ernährungsprotokolls auf einer pädiatrischen Intensivstation untersucht. Kenndaten wurden mittels einer Kombination von Akten in Papierform und Metavision erfasst. Die Autoren stellten fest, dass eine 95-prozentige Einhaltung des Protokolls und ein durchschnittlicher Zeitraum von 25,6 Stunden ohne Nahrungsaufnahme pro Patient gegeben waren. Zudem stellten sie fest, dass der häufigste Grund für die Nichteinhaltung in einer vermeidbaren Verzögerung der Wiederaufnahme der künstlichen Ernährung vor/nach medizinischen Maßnahmen oder nach chirurgischen Eingriffen bestand. Sie kommen zu dem Schluss, dass „ein vom Pflegepersonal gesteuertes Ernährungsprotokoll den Zeitraum ohne Nahrungsaufnahme verringern kann. Es sind weitere Studien erforderlich, um die Zusammenhänge zwischen der Einhaltung von Ernährungsprotokollen und den klinischen Ergebnissen zu untersuchen.“

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  • Auswirkungen der Implementierung einer automatischen Sauerstoffkontrolle auf die Sauerstoffsättigung bei Frühgeborenen

    February 2017 | Arch Dis Child Fetal Neonatal Ed.

    Im Rahmen einer auf der Neugeborenen-Intensivstation am Leiden University Medical Center durchgeführten Studie wurde die Effektivität eines Systems zur automatisierten Überwachung des inspiratorischen Sauerstoffanteils (FiO2) mit der manuellen Titration von FiO2 in Bezug auf die Aufrechterhaltung einer Sauerstoffsättigung (SpO2) innerhalb des angestrebten Zielbereichs verglichen. Dies ist die erste Studie, die die Auswirkungen der Implementierung automatisierter FIO2-Kontrollen in der Routineversorgung über einen längeren Zeitraum untersucht. Die jeweiligen Patientencharakteristika der einzelnen Kinder sowie klinische Parameter und Beatmungsgeräteinstellungen (einschließlich FiO2 und SpO2) wurden minütlich erfasst und routinemäßig in Metavision gesammelt. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Implementierung einer automatisierten FiO2-Kontrolle zu einer erhöhten Einhaltung der Vorgaben hinsichtlich der Aufrechterhaltung einer SpO2 innerhalb des angestrebten Zielbereichs während einer Sauerstofftherapie führt, wobei die Ergebnisse der Studie einen signifikanten Rückgang der Hyperoxämie zeigten, jedoch keinerlei Auswirkungen auf die Hypoxämie. Die Autoren legen die Durchführung weiterer randomisierter Studien nahe, um die positiven Auswirkungen einer solchen automatisierten Sauerstoffkontrolle auf die Behandlungsergebnisse bei Frühgeborenen zu bestätigen.

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  • Thrombotic and infectious Zum Zusammenhang zwischen der thrombotischen und infektiösen Morbidität und Transfusionen bei posteriorer Wirbelsäulenfusion

    Februar 2017| HSS Journal

    Im Rahmen einer Studie, die am Johns Hopkins Hospital durchgeführt wurde, sollte der Zusammenhang zwischen Bluttransfusionen und verschiedenen Arten der Morbidität nach posteriorer Wirbelsäulenfusion auf Grundlage der postoperativen Analyse elektronischer Krankenakten charakterisiert werden. Der Zweck der Studie bestand darin, zu bestimmen, ob eine perioperative Erythrozytentransfusion mit der postoperativen Morbidität (einschließlich nicht-infektiöser Komplikationen) in Zusammenhang steht und ob eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen der Transfusion und der Wahrscheinlichkeit der Entwicklung dieser Komplikationen besteht. MetaVision war eines der Systeme, das die erforderlichen Daten für die Studie bereitstellte. Nach bestem Wissen der Autoren ist dies die erste Studie mit dem Ziel der Untersuchung nicht-infektiöser Ergebnisse nach Wirbelsäulenfusionen und des Zusammenhangs zwischen Transfusionen und diesen Komplikationen. Die Daten zeigen die risikoadjustierten und transfusionsdosisabhängigen Steigerungen der perioperativen Morbidität, wobei thrombotische und infektiöse Ereignisse am häufigsten waren. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ihre Ergebnisse neue Einblicke in das Nutzen-Risiko-Verhältnis zwischen Anämie, Transfusionen und den Behandlungsergebnissen bieten und dabei helfen können, informierte klinische Entscheidungen zu treffen, was sie wie folgt zusammenfassen: „Durch die Identifizierung der Transfusion als Risikofaktor für Thrombosen und Infektionen können unsere Ergebnisse dazu dienen, das Bewusstsein von Klinikern bezüglich der Optimierung der Prävention, Diagnose und Behandlung dieser Komplikationen zu erhöhen und damit die Behandlungsergebnisse nach Wirbelsäulenfusionen zu verbessern“.

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  • Untersuchung zur Usability von computergestützten Informationsystemen für die Intensivmedizin in Deutschland

    Januar 2017 | J Intensive Care Med

    Im Rahmen einer Studie wurde die Usability von acht verschiedenen computergestützten Informationssystemen für die Intensivmedizin (CCIS), die derzeit in Deutschland eingesetzt werden, untersucht und miteinander verglichen. Pflegepersonal und Ärzte auf deutschen Intensivstationen füllten einen speziellen, zuvor validierten webbasierten Fragebogen aus, der die Usability der CCIS auf der Grundlage von drei Bewertungsmodellen beurteilte: einer allgemeinen Bewertung der Systeme, einem Modell zur Bewertung der technischen Nutzbarkeit sowie einem Modell zur Beurteilung der aufgabenspezifischen Usability. Dies ist die erste Studie, die einen Vergleich dazu anstellt, wie klinische Benutzer die Usability der derzeit im klinischen Umfeld eingesetzten CCIS bewerten, und die eine eingehende Analyse der zugrunde liegenden Bedingungen für eine hohe/niedrige Usability von CCIS vornimmt. MetaVision war eines der drei Systeme, das die höchste Punktzahl in der Gesamtwertung sowie in der Bewertung der technischen Nutzbarkeit (d. h. der einfachen Bedienbarkeit oder Benutzerfreundlichkeit des Systems) und der aufgabenspezifischen Usability (d. h. der Brauchbarkeit des Systems oder der Funktionen/Merkmale, die ein Programm zur Unterstützung spezifischer klinischer Aufgaben bietet) erreichte. Die Autoren kommen zu dem folgenden Schluss: „Ungeachtet des verwendeten Programms zeigen unsere Ergebnisse, dass die Gesamtbewertung eines CCIS stärker von der Benutzerfreundlichkeit des Programms abhängt als vom eigentlichen Umfang der Funktionen, die ein Programm zu bieten hat. Darüber hinaus wird bei den meisten Systemen der allgemeine Umfang der angebotenen Funktionen besser bewertet als der Punkt, wie gut die Funktionen realisiert werden. Dies deutet darauf hin, dass die Zeit für die Hersteller gekommen ist, einen Teil ihrer Anstrengungen aus der Entwicklung neuer Funktionen abzuziehen und ihren Schwerpunkt stattdessen zunehmend auf die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Qualität der bestehenden Funktionen zu verlagern.“

     

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  • Unerwartete Serotonin-Toxizität auf der Intensivstation

    Dezember 2016 | Jahresbericht der Intensivpflege

    Eine beobachtende, prospektive Kohortenstudie wurde im VU University Medical Center in Amsterdam durchgeführt, um festzustellen, ob Patienten im Delirium auf der Intensiv- und Wachstation Symptome zeigen, die möglicherweise zu einer serotonergen Toxizität passen, um Klarheit darüber zu bekommen, ob serotonerge Toxizität bei diesen Patienten einer der Faktoren ist, der berücksichtigt werden soll. Die Autoren stellten fest, dass ein erheblicher Anteil der Intensivpatienten, bei denen Delirium diagnostiziert wurde, tatsächlich als an Serotonin-Toxizität Leidende gelten könnte. Und es zeigte sich, dass bei den Ärzten auf ihrer Universitäts-Intensivstation mit Tertiärpflege kaum ein Bewusstsein für potenzielle Serotonin-Toxizität vorhanden ist.Mangels vorhandener Studien weisen die Autoren auf die Notwendigkeit für weitere Studien über die Inzidenz und Prävalenz von Serotonin-Toxizität bei Intensivpatienten und die Auswirkung von möglichen früheren therapeutischen Interventionen hin. Demographische Merkmale für die Studie, wie Alter, Geschlecht und Schweregrad der Erkrankung, im Acute Physiology and Chronic Health Evaluation (APACHE) II und IV-Score wiedergegeben, wurden in MetaVision gesammelt.

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  • Zur Assoziation zwischen der aus CT-Daten abgeleiteten Qualität der Skelettmuskulatur und der 6-Monats-Mortalität bei maschinell beatmeten Intensivpatienten

    Dezember 2016 | Critical Care

    Im Rahmen einer retrospektiven Studie am VU University Medical Center Amsterdam wurde untersucht, ob eine unabhängige Assoziation zwischen einer aus Computertomographie-Daten (CT-Daten) abgeleiteten geringen Qualität der Skelettmuskulatur bei Aufnahme auf der Intensivstation und der 6-Monats-Mortalität sowie anderen klinischen Ergebnissen gegeben ist – die erste Studie zur Untersuchung der Beziehung zwischen aus CT-Daten abgeleiteten Markern für die Muskelqualität und Outcome bei maschinell beatmeten Intensivpatienten. Patientendaten wie Alter, Geschlecht, Gewicht, Größe, Diagnose bei Aufnahme, APACHE II Score, Dauer der Beatmung, Dauer des Aufenthalts auf der Intensivstation und Dauer des Krankenhausaufenthalts, Zielort nach Entlassung sowie die Intensivstations- und Krankenhausmortalität wurden aus MetaVision-System abgerufen. Die Autoren kamen zu folgendem Schluss: „Es besteht eine Assoziation zwischen einer geringen Qualität der Skelettmuskulatur bei Aufnahme auf der Intensivstation, die anhand der Skelettmuskulaturdichte auf CT-Scans bestimmt wurde, und einer höheren 6-Monats-Mortalität bei maschinell beatmeten Patienten unabhängig von Muskelmasse, APACHE II Score und BMI. Eine geringe Muskelqualität stand zudem in Zusammenhang mit einer längeren Dauer des Krankenhausaufenthalts bei Überlebenden. Folglich scheint die Muskelqualität eine ebenso große Rolle für das Ergebnis zu spielen wie die Muskelmasse. Zukünftige Interventionsstudien wie z. B. zur Ernährung und frühzeitigen Bewegungstherapie, sollten sich nicht nur auf die Prävention eines weiteren Rückgangs der Muskelmasse konzentrieren, sondern auch auf die Muskelqualität.“

     

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