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  • Zusammenhang zwischen direktem Stillen und Dauer der Muttermilchfütterung bei Frühgeborenen

    November 2017 | Nutrients

    Eine am Sheba Medical Center durchgeführte Studie hatte zum Ziel, den Einfluss der Art und Weise der Muttermilchfütterung (direktes Stillen an der Brust gegenüber Ausstreichen) und der Exklusivität ( Muttermilch in Kombination mit Folgemilch gegenüber der ausschließlichen Gabe von Muttermilch) sowie der mütterlichen Wahrnehmung in Bezug auf die Dauer der Muttermilchfütterung (MMF) bei Frühgeborenen zu untersuchen. Das klinische Informationssystem MetaVision diente als Plattform für die Organisation der Daten, die die demografischen Grunddaten der Mutter (Alter, Bildung, Einkommen, Familienstand) und Besonderheiten der Geburt (Fruchtbarkeitsbehandlungen, Gestationsalter und Geburtsmodus) umfassten. Die Autoren stellten fest, dass bei Säuglingen, die vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren wurden, zwei Faktoren mit der Dauer der MMF in Zusammenhang standen: das direkte Stillen an der Brust und die Dauer der exklusiven MMF. Sie kommen zu dem Schluss, dass „weitere Studien zur Beurteilung von Interventionen wie einem frühzeitigen Hautkontakt und Ausstreichen der Muttermilch, der gemeinsamen Unterbringung von Mutter und Kind, einer Minimierung der Verwendung von Schnullern, Testwiegen sowie der Verfügbarkeit von beratendem Personal während und nach der Entlassung, die Mütter von Frühgeborenen dazu ermutigen würden, ausschließlich Muttermilch zu füttern und direkt zu stillen.“

     

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  • Schützende Wirkung der frühzeitigen Gabe von niedrig dosiertem Hydrocortison auf beatmungsassoziierte Pneumonien bei Krebspatienten – eine Prospensity-Score-Analyse

    Oktober 2017 | Annals of Intensive Care

    Im Rahmen einer am Institut Paoli-Calmettes durchgeführten Studie wurde die These aufgestellt, dass eine niedrige Dosis von Hydrocortison möglicherweise zur Modulation der Immunantwort bei schwerkranken Patientenpopulationen beitragen könnte. Die Autoren berichteten in einem Zeitraum von vier Jahren über 190 onkohämatologische Patienten, die auf die Intensivstation aufgenommen und einer mechanischen Beatmungstherapie unterzogen wurden. Nach Kenntnis der Autoren ist dies die erste Studie, die über Prognosedaten in Bezug auf beatmungsassoziierte Pneumonien speziell innerhalb der Population der Krebspatienten berichtet. Sämtliche Daten wurden von leitenden Ärzten aus MetaVision ICU extrahiert und analysiert.  Die Autoren stellten fest, dass ein positiver Effekt einer Behandlung mit niedrig dosiertem Hydrocortison in Bezug auf die Prävention beatmungsassoziierter Pneumonien gegeben ist, und kommen zu folgendem Schluss: „Schwerkranke Krebspatienten könnten von der Gabe von niedrig dosiertem Hydrocortison in den Tagen rund um die Einleitung der mechanischen Beatmung profitieren. Dieses interessante Ergebnis sollte im Rahmen einer zukünftigen, groß angelegten randomisierten Studie überprüft werden.“

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  • Einsatz von Levosimendan in der postoperativen Umgebung nach der chirurgischen Korrektur von angeborenen Herzerkrankungen bei Kindern

    September 2017 | Pediatr Cardiol.

    Eine retrospektive Studie am Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV) in der Schweiz zielte darauf ab, die Wirkung von Levosimendan auf HZV-Parameter bei herzkranken Kindern mit Low-Cardiac-Output-Syndrom (LCOS, Syndrom des verminderten Herzzeitvolumens) zu untersuchen. Diese Studie ist eine der umfangreichsten Studien zur Wirksamkeit von Levosimendan bei Kindern mit LCOS, das nach wie vor eine schwerwiegende Komplikation nach operativen Eingriffen bei angeborenen Herzfehlern darstellt. Die demographischen und klinischen Daten wurden mithilfe von MetaVision gesammelt. Die Autoren stellten in Übereinstimmung mit anderen pädiatrischen Studien unter vergleichbaren Bedingungen fest, dass Levosimendan zur Stabilisierung und sogar zur Verbesserung des hämodynamischen Zustands der Patienten beitragen kann, wenn die üblichen inotropen Behandlungen keinen Erfolg gezeigt haben. Es kann gegebenenfalls eine mechanische Herzunterstützung überflüssig machen, obwohl dies durch weitere Studien bestätigt werden sollte. Sie kommen zu folgendem Schluss: „Levosimendan ist ein kardioprotektives Arzneimittel, das sich im Rahmen der Prävention und Behandlung des LCOS zweifellos zu einem Bestandteil der Regelversorgung entwickeln wird.“

     

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  • Überwachung der Harnflussrate bei Polytraumapatienten mit hypovolämischem Schock

    August 2017 | World Journal of Emergency Surgery

    Im Rahmen einer retrospektiven Beobachtungsstudie am Soroka Medical Centre in Israel wurden die minutengenaue Harnflussrate und deren Variabilität bei hypotonischen Polytraumapatienten während der ersten 6 Stunden ihres Aufenthalts auf einer Intensivstation analysiert, wobei es sich um Parameter handelt, über die bisher noch nicht berichtet wurde. Die klinischen Daten wurden aus MetaVision extrahiert. Die Autoren sind der Ansicht, dass die Variabilität der Harnflussrate als zuverlässiger frühzeitiger Marker einer okkulten Hypovolämie und zudem als Indikator für den Endpunkt der Wiederherstellung des Blutvolumens dienen kann, und stellen die These auf, dass sie als Parameter zur Überwachung des hämodynamischen Status von schwer kranken Polytraumapatienten eingesetzt werden sollte. Darüber hinaus empfehlen sie die Durchführung umfassenderer randomisierter und prospektiver Studien, um die potenzielle klinische Bedeutung der Variabilität der Harnflussrate und ihren Einfluss auf die Behandlungsergebnisse auf der Intensivstation bei Polytraumapatienten zu beurteilen.

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  • Verordnungen durch Pharmazeuten in der Intensivmedizin – eine Untersuchung zur Einführung von Verordnungen durch Pharmazeuten in einem einzelnen großen britischen Lehrkrankenhaus

    Juli 2017 | Eur J Hosp Pharm

    Eine retrospektive Studie hatte zum Ziel, den aktuellen Umfang und die Sicherheit der Verordnungstätigkeiten von in der Intensivmedizin tätigen Pharmazeuten nach der jüngsten Einführung dieses Dienstes in einem einzelnen großen britischen Lehrkrankenhaus zu beschreiben. Nach Kenntnis der Autoren ist dies die erste Studie, die eine gezielte Untersuchung der Verordnungspraxis von Pharmazeuten in britischen Intensivstationen anstellt. Alle allgemeinen Intensivstationen setzten MetaVision für elektronische Verordnungen ein. Das System wurde von Pharmazeuten angepasst und überprüft und es wurden Standarddosen für die meisten Medikamente eingepflegt. Die Autoren stellten fest, dass bei den in der Intensivmedizin tätigen Pharmazeuten erhebliche Verordnungsaktivitäten in einer Vielzahl von Therapiefeldern zu beobachten waren und dass Fehler bei den Verordnungen der Pharmazeuten nur äußerst selten auftraten. Die Autoren merken Folgendes an: „Die in der Studie gezeigte niedrige Fehlerrate könnte durch das elektronische Verordnungssystem mit Standarddosierungen für zahlreiche Arzneimittel positiv beeinflusst worden sein.“

     

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  • Charakteristika der Herzschlagfolge zur frühzeitigen Erkennung von Infektionen bei kritisch kranken Patienten

    April 2017 | J Clin Monit Comput.

    Im Rahmen einer prospektiven Beobachtungsstudie an der chirurgischen und an der internistischen Intensivstation des UZ Leuven in Belgien wurde die Hypothese aufgestellt, dass infizierte Intensivstationspatienten auf der Grundlage von dynamischen Eigenschaften des Serum-Cytokin-Spiegels und der Herzschlagfolge von nicht-infizierten Intensivstationspatienten unterschieden werden können. Die Autoren verwendeten einfache Metriken, um diese Schlagfolgen zu quantifizieren und eine präzise Klassifizierung der infizierten Patienten zu erzielen. Die Herzfrequenzmessungen wurden in Metavision gespeichert. Die Autoren stellten fest, dass die Herzfrequenz in jenen Fällen ein besser geeigneter Marker für Infektionen zu sein scheint als über Cytokin-Zeitreihen erfasste Informationen, in denen das genaue Stadium der Infektion nicht bekannt ist. Sie empfehlen, dass der prädiktive Wert von (kostspieligen) Biomarkern stets gegen die routinemäßig überwachten Daten abgewogen und dass von diesen Biomarkern ein nachweislicher Mehrwert erwartet werden sollte.

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  • Auswirkungen einer zielgerichteten Therapie auf das Behandlungsergebnis nach ösophagealen Eingriffen: Eine Studie zur Qualitätsverbesserung

    März 2017 | PLoS One

    Im Zuge einer Studie zur Qualitätsverbesserung, die am Academic Medical Center in den Niederlanden durchgeführt wurde, wurde untersucht, ob eine zielgerichtete Therapie (engl. „Goal-Directed Therapy“, kurz GDT), die mittels Schlagvolumen gesteuert wurde, zu einer Verbesserung der postoperativen Behandlungsergebnisse bei Patienten führt, die sich einem ösophagealen Eingriff unterziehen. Die Autoren initiierten ein Programm zur Qualitätsverbesserung, die eine GDT als neuen Standard der Versorgung für alle Patienten zugrunde legt, die sich an ihrer Einrichtung einem ösophagealen Operationen unterziehen. Patientencharakteristika, Operationsergebnisse und onkologische Ergebnisse wurden prospektiv über das Patientendaten-Managementsystem (PDMS) von MetaVision erfasst. Die Autoren stellten fest, dass die Umsetzung der GDT während einer Ösophagektomie nicht zu einer Reduzierung der Gesamtmorbidität, Mortalität und der Dauer des Krankenhausaufenthalts führte, in der GDT-Gruppe jedoch eine geringere Anzahl an Pneumonien und mediastinalen Abszessen, ein geringerer Anteil von Patienten mit einem Aufenthalt auf der Intensivstation von über 48 Stunden sowie ein niedrigerer Flüssigkeitshaushalt zu beobachten waren. Angesichts dieser Ergebnisse gehen die Autoren davon aus, dass umfassendere (randomisierte) Studien notwendig sind, um die möglichen Vorteile mit einer höheren Zuverlässigkeit aufzuzeigen, und sie weisen darauf hin, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen von GDT noch nicht feststehen.

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  • Veränderungen der Lebensqualität nach elektiven Eingriffen: Beobachtungsstudie zum Vergleich zweier Maßzahlen

    März 2017 | Qual Life Res

    Gegenstand einer am Barnes Jewish Hospital durchgeführten prospektiven empirischen Kohortenstudie war der Vergleich der Veränderung einer validierten Maßzahl zur Beurteilung der Lebensqualität (VR-12) nach elektiven Eingriffen mit einer Maßzahl zur umfassenden Beurteilung. Im Rahmen der Studie wurde zudem die minimale klinisch relevante Veränderung („Minimum Clinically Important Difference“, MCID) in Bezug auf die Veränderung der Lebensqualität nach VR-12 bemessen und der Versuch unternommen, Veränderungen auf der Grundlage von chirurgischen Fachdisziplinen zu beschreiben. Die chirurgischen Fachdisziplinen und sämtliche andere Variablen wurden aus Metavision abgerufen. Die Ergebnisse zeigten, dass bei beiden Methoden zur Bewertung der Lebensqualität nur wenige Übereinstimmungen gegeben waren. Die Autoren der Studie folgern daraus, dass Kliniker ein Instrument auf der Grundlage ihrer individuellen Ziele auswählen sollten, wobei sie die MCID für den VC-12 mit 2,5 Punkten ansetzen. Sie empfehlen, den Unterschied bei den Veränderungen hinsichtlich der Lebensqualität in den verschiedenen chirurgischen Fachdisziplinen durch zukünftige Studien zu bestätigen und die Gründe für diese Unterschiede zu untersuchen.

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  • Durch kumulativen Schmerz bedingter Stress und neurologische Entwicklungsergebnisse bei Frühgeborenen mit geringem Risiko im korrigierten Alter von einem Jahr

    März 2017 | Early Human Development

    Im Rahmen einer Studie wurde der Zusammenhang zwischen frühzeitigem schmerzbedingtem Stress und den neurologischen Entwicklungsergebnissen bei Frühgeborenen mit geringem Risiko im korrigierten Alter von einem Jahr untersucht. Die Autoren stellten die Hypothese auf, dass ein Zusammenhang zwischen der erhöhten kumulativen Exposition gegenüber Schmerzen und niedrigeren Entwicklungs-Scores gegeben sein würde. Sie stellten fest, dass die Exposition gegenüber schmerzbedingtem Stress bei Frühgeborenen mit geringem Risiko und invasiver Beatmung, gemessen an der NISS („Neonatal Infant Stressor Scale“) oder am systolischen Blutdruck, direkt und signifikant mit niedrigeren Entwicklungs-Scores im korrigierten Alter von 12,5 Monaten assoziiert ist. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand der Autoren ist dies die erste Studie, bei der beide Methoden zum Einsatz kamen, um den Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber schmerzbedingtem Stress und den neurologischen Entwicklungsergebnissen zu untersuchen. Die Patientenakten aus MetaVision, das in der örtlichen Neugeborenenabteilung eingesetzt wird, dienten als Plattform für die Erfassung der Daten zu den Müttern und Säuglingen.

     

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  • Prävention von Hypoxämie im Rahmen von Apnoe-Tests: Eine vergleichende Untersuchung der Sauerstoffinsufflation und der Atemunterstützung mit kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck

    Februar 2017 | Neurocrit Care.

    In städtischen Zentren in der Provinz Alberta wurde eine multizentrische, populationsbasierte Kohortenstudie zu aufeinanderfolgenden Apnoe-Tests durchgeführt, um einen Vergleich zwischen dem herkömmlichen Sauerstoffinsufflationskatheterverfahren (O2-Insufflation) und dem Einsatz eines Beatmungsbeutels mit Ventil zur Erzeugung eines kontinuierlichen positiven Atemwegsdrucks (CPAP-Ventil) anzustellen. Das klinische Informationssystem MetaVision, das auf Intensivstationen in der gesamten Provinz Alberta Einsatz findet, wurde verwendet, um aufeinanderfolgende, seit Einführung des klinischen Informationssystems im Zeitraum von 2012-2013 in Calgary und seit Mitte 2014 in Edmonton durchgeführte Apnoe-Tests zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigten, dass Schlafapnoe Tests mit beiden im Rahmen der Studie untersuchten Methoden, einschließlich des in maßgeblichen Leitlinien empfohlenen O2-Katheterverfahrens, auf sichere Weise durchgeführt werden können. Im Gegensatz zu einigen früheren Untersuchungen konnte diese Studie die Überlegenheit von mit einem CPAP-Ventil durchgeführten Apnoe-Tests nicht bestätigen. Die Autoren kommen zu den folgenden Schlussfolgerungen: „Wir sind der Ansicht, dass Ärzte in festen Abständen von 3-5 Minuten regelmäßige Kontrollen der arteriellen Blutgase (ABGs) durchführen sollten, um eine schwere respiratorische Azidose zu vermeiden, und den Apnoe-Test sofort beenden sollten, sobald anerkannte Hirntodkriterien erfüllt sind, um einen Beitrag zur Verhinderung signifikanter hämodynamischer Komplikationen zu leisten. Bei Einsatz des O2-Katheterverfahrens kann die Begrenzung der Durchflussmenge auf nicht mehr als 6-8 L/min das Risiko eines Pneumothorax minimieren und eine Kohlendioxidelimination (CO2-Elimination) vermeiden, die den Anstieg des arteriellen Kohlendioxid-Partialdrucks (PCO2) bei einigen Patienten gegebenenfalls verlangsamen könnte.“

     

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